Warum Körpersprache im Verkaufsgespräch alles entscheiden kann – die Do’s und Don’ts für Verkäufer

Ein gutes Verkaufsgespräch lebt nicht nur von Worten — sie entscheiden oft, was der Kunde wahrnimmt, bevor du auch nur ein Wort gesagt hast. Deine Haltung, Gestik und Präsenz senden Signale, ob du kompetent, authentisch und vertrauenswürdig bist. Gerade in unsicheren Situationen oder wenn der Kunde skeptisch ist, trennt sich die Spreu vom Weizen. Wer seine Körpersprache bewusst einsetzt, verbessert nicht nur sein Auftreten — sondern steigert die Chancen auf Erfolg und Umsatz massiv.

Hallo, ich bin Jens Löser. derLÖSER.

Seit über 30 Jahren arbeite ich mit Verkaufsmannschaften an ihrer Performance. Ob gewinnendes Mindset, professionelle Neukundenakquise oder gewinnstiftende Preisverhandlung – alle Aspekte systematischer Vertriebsarbeit werden dabei entwickelt. Hier schreibe ich aus meiner Beratungs- für deine Verkaufspraxis. Eben Praxis pur. Feedback, Ergänzungen, aber gern auch Widerspruch sind ausdrücklich erwünscht!

In diesem Artikel zeige ich dir, worauf du äußerlich achten solltest — und was du vermeiden musst, um jedes Verkaufsgespräch mit Souveränität und Wirkung zu führen.

Warum deine Körpersprache entscheidend ist

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Die größten Fehler — Was du im Verkaufsgespräch vermeiden solltest

1. Übertriebene oder aufgesetzte Gestik

Zu starke oder künstlich wirkende Gesten wirken unnatürlich und erzeugen Misstrauen. Wenn du wild gestikulierst oder mit Gegenständen spielst (Stift, Handy etc.), verrätst du Unsicherheit — das fühlt dein Kunde.

2. Ständige Selbstberührung oder Hände im Gesicht

Wenn du dich immer wieder ins Gesicht fasst, an deine Haare gehst oder mit den Händen spielst: Das wirkt wie Selbstsicherheit, ist aber eher ein Zeichen für Nervosität. Lass dein Gesicht — und deine Hände — frei.

3. Passive oder verschlossene Haltung

Taschenhände, verschränkte Arme, ständiges Weggucken oder Haltung zur Seite: Diese Signale signalisieren Distanz, Unsicherheit oder Desinteresse. Das Gegenteil von dem, was du willst.

So setzt du Körpersprache gezielt für deinen Verkaufserfolg ein

1. Aufrechte, offene Haltung – Präsenz zeigen

Stehe oder sitze aufrecht, Schultern zurück, Kopf gerade.
Dein Körper sendet: „Ich bin da, ich nehme dich wahr, ich bin bereit.“

2. Hände sichtbar und ruhig – Signal für Ehrlichkeit

Lege Hände locker auf den Tisch oder halte sie offen. So wirkst du transparent, ehrlich, vertrauenswürdig. Wer nichts versteckt, hat keine Angst vor Blicken.

3. Ruhiger, sicherer Stand – Selbstsicherheit zeigen

Füße schulterbreit, gleichmäßiger Stand – ideal bei Präsentationen oder Gesprächen. Körperliche Spannung erzeugt mentale Stärke.

4. Moderate, klare Gestik auf Brust-/Höhe – statt hektisch oder übertrieben

Wenn du gestikulierst, dann bewusst: nicht zu klein, nicht zu groß — auf Brusthöhe, kontrolliert, passend zum Gesagten. So wirken deine Worte glaubwürdig.

5. Bewegungen bewusst statt fahrig – Qualität über Quantität

Nicht zappeln, nicht nervös wechseln — Ruhe wirkt souverän. Eine ruhige Körpersprache überträgt Gelassenheit und Sicherheit.

Körpersprache gezielt trainieren – so wirst du sicherer im Verkaufsgespräch

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FAQ – häufige Fragen zu Körpersprache im Verkaufsgespräch

Warum ist Körpersprache im Verkaufsgespräch so wichtig?

Weil der erste Eindruck meist nonverbal entsteht — viele Signale sendet dein Körper bevor du sprichst. Eine offene, sichere Körpersprache erzeugt Vertrauen, Präsenz und Glaubwürdigkeit.

Welche Haltungen wirken im Verkauf besonders positiv?

Aufrechte Körperhaltung, offener Stand, Hände sichtbar und ruhig, Blickkontakt und ruhige, klare Gestik wirken überzeugend.

Was sollte ein Verkäufer niemals tun?

Heftige, übertriebene Gestik, Selbstberührungen, Hände verstecken, verschränkte Arme oder fahrige Bewegungen – all das signalisiert Unsicherheit oder Unruhe.

Kann man Körpersprache lernen?

Ja — mit Bewusstsein, Übung und Feedback. Wie jede Fähigkeit im Verkauf kann man Körpersprache trainieren und verbessern.

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